Für manche gehen an Weihnachten lang gehegte Träume in Erfüllung, für andere ist Weihnachten ein Albtraum. Am liebsten ist es uns, wenn die Albträume so schnell wie möglich vorüber gehen und die Träume wahr werden. Die Kunst jedoch im Leben ist, mit den Träumen und den Alb-träumen richtig umzugehen.
Für Herodes den Großen musste es der Albtraum seines Lebens gewesen sein, als eines Tages Gelehrte aus fernen Landen in seinem Palast auftauchten und fragten, wo der neue König der Juden geboren sei.
Welch eine Herausforderung!
Er selber hatte mit viel Geschick den Thron erobert und mit butaler Gewalt verteidigt. Er schreckte vor nichts zurück. Seine Maxime war: "Niemand soll in mein Leben hineinreden und niemand wird mir meine Position streitig machen." Die Gelehrten konfrontierten ihn nun mit dem Albtraum seines Lebens. Sein Nachfolger ist geboren. Herodes war bestürzt und mit ihm ganz Jerusalem [Matthäus 2,3] Wer wollte dem grossen und mächtigen Herrscher den Thron streitig machen? und war es wirklich so wie er dachte?
"Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt." [Jesaja 9,5] Das Kommen Jesu bescherte uns die erste Weihnachtsfreude - welch ein Trost. "Als die Zeit erfüllet war, sandte Gott seinen Sohn....." [Galater 4,4] Der Vater schenkte uns seinen Sohn als Liebesgabe und wir dürfen ihn persönlich als Jesus von Nazareth kennen lernen. Das Alte wie auch das Neue Testament bezeugen eindeutig, dass Jesus Christus von Nazareth dieser verheissene König ist.
- Der Engel, der zu Maria sprach, kündigte ihn als den kommenden König an. [Lukas 1, 32-33]
- Der greise Simeon im Tempel erkannte ihn als das Licht der Erleuchtung der Heiden. [Lukas 2, 25-32]
- Die betagte Prophetin Hanna sah in Ihn, das die Erlösung für Israel kommen würde. [Lukas 2, 36-38]
Wer ist Jesus für dich: Traum oder Alptraum? Nicht immer sind es Träume - Gott spricht durch Umstände, Mitmenschen, unser Gewissen oder Bibelworte zu uns. Wie reagieren wir auf sein Reden?
Gerade diese Weihnachtstage sollten uns stark daran erinnern, dass es nicht um den "sogenannten Weihnachtswirbel" geht, sondern um die Fleischwerdung Gottes. Jesus Christus ist als Retter, König und Messias auf diese Erde gekommen, damit wir Rettung durch Ihn erfahren. Es ist so, in dem Namen Jesus ist Rettung von Sünden, weil sein Name der grösste Name ist, erhaben über alle anderen. Immer wieder naht er heran und klopft an die Herzenstüren der Menschen in besonders eindringlicher Weise in der Adventszeit und wenn wenn wir seine Geburt feiern. Wollen wir Ihn einkehren und durch das Licht seiner Wahrheit unser Inneres erleuchten lassen, damit wir das tröstliche Wort der Vergebung von Ihm hören können und die herrliche Gewissheit eines neuen Lebens haben dürfen. Er möchte so gerne unser Herr werden, indem wir uns vor Ihm beugen und Ihm die Herrschaft unseres Lebens überlassen. Dann, und nur dann wird unsere innere Sehnsucht erfüllt.
Für diese Festtage wünsche ich Dir/Ihnen viel Freude und Segen von Gott in dieser Weihnachtszeit.
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