Der Lauf der Kirchengeschichte ist durch viele Irrungen und Verwirrungen gekennzeichnet. Die Entwicklung zur Sakraments- und Volkskirche verfälschte sowohl den Weg zu Christus als auch den Weg mit Christus. Nicht mehr durch Buße, Gnade und Glaube kam man zu Jesus Christus, sondern durch die Teilnahme am Sakrament. Nicht durch Glaube, Hingabe und Verbindlichkeit in der Gemeinde lebte man mit Christus, sondern durch Leistung und formale Kirchenordnungen. Aus Protest entstanden ausserkirchliche Bewegungen, von denen einige zu Freikirchen wurden.
Doch nur aus historischem Zwang Freikirche zu sein, ist zu wenig.
Freikirche - weil es dem Vorbild des Neuen Testaments entspricht.
Es geht nicht nur um eine "freie Kirche", als staatsfreie und unabhängige Kirche, sondern um "Freikirche", die in dem Glaubens- und Gemeindezeugnis des Neuen Testaments eine bleibende Verpflichtung sieht.
----> Gemeinde von Gläubigen, die durch Buße und Wiedergeburt zu Gliedern am Leibe Jesu wurden.
----> Kein Sakrament noch äusserliche Zugehörigkeit zu einer Kirche macht jemanden zu einem Christen.
----> Die persönliche Heilserfahrung und der persönliche Empfang des Heiligen Geistes sind Bestandteil sind ein wichtiger Bestandteil im Neuen Testament, sowie auch die Glaubensgrundlage der Gemeinde.
----> Die Gemeinde rettet nicht, sondern sie besteht aus Geretteten.
----> Biblische Taufe wird ernst genommen. Erst nach der Umkehr und dem erlebten Heil in Jesus Christus wird der Gläubige getauft und so der Gemeinde hinzugetan.